Spielberichte

TSV Nesselröden – SG Pferdeberg 5:1

Gegen den Spitzenreiter wollte man lange die 0 halten, unangenehm sein und ihn so ärgern. Leider gelang dieses Vorhaben nicht, weil man in den ersten 9 Minuten schon 2 Gegentreffer hinnehmen musste. Zwei lange Bälle überraschten die Abwehr und wurden eiskalt verwandelt. Man versank aber nicht in Frust und Trauer, sondern spielte einen ordentlichen Ball weiter. So hätte zum Beispiel Desbele Tewolde nach einer Einzelaktion über rechts den Anschlusstreffer erzielen können oder kurz danach Steffen Niemeyer aus guter Schussposition das Spiel in eine Aufholjagd verwandeln können. Die gute Phase blieb aber ungenutzt und prompt kamen die Nesselröder wieder in die Partie und belohnten sich selbst mit einem Tor in der 34. Minute. Nach der Pause wollte man zumindest einen Treffer erzielen, um noch einmal Feuer in die Partie zu bekommen. Man schaffte es auch die Nesselröder in ihre eigene Hälfte zu drängen. Eine gute Möglichkeiten sprang dabei durch Steffen Niemeyer heraus, welche aber vom Schlussmann gut pariert wurde. Die SGP erarbeitete sich in dieser Phase viele Ecken und Freistöße. Einige fanden auch einen Abnehmer, konnten aber letztendlich keine echte Gefahr erzeugen. In der 72. Minute machte der TSV dann den Deckel zu, indem sie nach einem Konter über die rechte Seite Sören Anhuef in der Mitte fanden. Das Spiel flachte nun ab und auf beiden Seiten gab es kleinere Möglichkeiten. In der 85. Minute klärten die Pferdeberger eine flache Ecke nicht richtig und wurden abermals bestraft. Einen kleinen Lichtblick gab es dann noch in der 90. Minute: Kapitän Robert Mühlhaus legte sich den Ball nach Zuspiel von Steffen Niemeyer mit der Brust vor und zog aus rund 25 Metern ab. Der Ball schlug im rechten oberen Eck unhaltbar ein. Traumtor! Für unseren Defensivakteur war es das erste Tor für die SG Pferdeberg. Nach über 60 Spielen für die SGP war es ein persönlich toller Moment, welcher auch von der Mannschaft und den mitgereisten Fans bejubelt wurde.
Trotzdem muss man eine deutliche Niederlage hinnehmen. Nesselröden gewann aufgrund ihres schnellen und konsequenten Spiels in die Spitze verdient. Gegen den Tabellenführer zwei Gegentore schon in den ersten Minuten zu bekommen, ist einfach fatal und extrem schwer wieder gut zu machen. Die dringed benötigten Punkte müssen nun in den nächsten Wochen geholt werden.

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